MEDIZIN · Gesundheitstipps · Krankheiten

Symptome Diagnose Krankheitsbilder Behandlungsmöglichkeiten

← Zur Themenauswahl
Autor

Allergien

Allergien werden in unserer Zeit immer häufiger. Babys reagieren auf alle Fremdstoffe besonders empfindlich, weil Ihr Immunsystem noch nicht ausgebildet ist. Sind die Eltern Allergiker, so steigt das Risiko des Kindes, da die Veranlagung vererblich ist.

Man kann das Risiko mindern, wenn man folgende Dinge beachtet.
  1. Stillen ist für Ihr Baby eine gute Möglichkeit, das Immunsystem aufzubauen. Es wird empfohlen, mindestens vier bis sechs Monate zu stillen, denn die Muttermilch hat eine einzigartige Zusammensetzung und gibt optimalsten Schutz vor Allergien. Wenn Sie nicht stillen können, ist die H.A.-Milch als Ersatznahrung zu bevorzugen, da diese eine Zusammensetzung hat, die der Muttermilch am nächsten kommt. Bevor Sie sich zu dieser Alternative entscheiden, sollten Sie auf jeden Fall mit einer Hebamme sprechen, ob bei Ihnen das Stillen nicht doch klappt, denn eine erfahrene Hebamme kann bei vielen Stillproblemen gute Hilfe leisten.
  2. Ab dem fünften Monat bekommt Ihr Baby zusätzlich zur Milchmahlzeit die so genannte Beikost. Hierbei gilt, langsam an die neue Kost gewöhnen. Meist beginnt man mit Karotten, dann Karotten mit Kartoffeln und später Karotten, Kartoffeln mit Fleisch. Zu viel Abwechslung im Speiseplan irritiert das empfindliche System des allergiegefährdeten Babys. Achten Sie auf möglichst einfache Zusammensetzung. Z.B lieber nur Apfel mit Haferflocken statt Obstbrei mit vielen Obstsorten. Kuhmilch erst ab dem ersten Lebensjahr geben, denn auch die kann Allergien auslösen.
  3. Eine Selbstverständlichkeit sollte es sein, dass in den Räumen, in denen sich Ihr Kind aufhält, nicht geraucht wird. Auch Raumdeos sind Tabu. Sorgen Sie für saubere Luft durch gutes Lüften und halten Sie Babys Umgebung staubfrei.
  4. Bitte verwenden Sie für Stubenwagen und Bettchen keine gebrauchten Matratzen und auch ein Lammfell gehört nicht in das Bett eines Allergie-Kindes.
  5. Kuscheltiere regelmäßig waschen, achten Sie beim Kauf von Plüschtieren, dass sie waschbar sind.
  6. Benutzen Sie ein Waschmittel für Allergiker, ohne Duftstoffe und bitte kein Weichspüler. Ein Enthärter dagegen ist zu empfehlen.
  7. Baden Sie Ihr Baby ohne Pflegebad, ein wenig Muttermilch oder Olivenöl im Wasser tut der Haut gut und reizt nicht. Ihr Baby ist ohnehin nie so schmutzig, dass ein Bademittel notwendig wäre. Auch Cremes und Babyöle sind völlig unnötig und bei zu trockener Haut hilft Olivenöl im Badewasser eh besser, da dieses Öl besser in die Poren eindringt. Sie können das Öl auch nach dem Baden in die Haut einmassieren, wenn Sie Angst haben, dass Ihr Kind im Wasser mit Öl zu glitschig wird und Ihnen entgleitet. Die Massage tut dem Baby auch gut, da sie die Durchblutung anregt und das Bedürfnis nach Streicheleinheiten deckt. Nehmen Sie sich dafür genügend Zeit und achten Sie darauf, dass der Raum nicht zu kalt ist, wenn Ihr Kind länger unbekleidet liegt. Im Übrigen reicht ein wöchentliches Bad vollkommen aus, dass Wasser sollte 36°C-38°C haben. Baden Sie das Kind nicht zu lange, Babys kühlen schnell aus.

→ Autor
Steffi's Biolädchen

Abstandsgrafik vertikal
Impressum & Betreiber: Andreas Schulz, Kriegsstr.284, 76135 Karlsruhe, Tel.0721/8305800, E-Mail
Bei diesem Internetangebot handelt es sich um gut recherchierte Informationen teils fachlicher und teils nichtfachlicher Herkunft. Haftungsansprüche, die aus dadurch verursachten Schäden jedweder Art entstehen, können gegen den Betreiber nicht geltend gemacht werden. Die Anwendung der Tipps, Ratschläge und Informationen erfolgt auf eigene Gefahr. Alle Angaben ohne Gewähr. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker.